Liebe Kunstflugfreunde,

Am 27./28. Mai fand der Auftakt zur neuen Saison 2017 statt. Bei (allzu) heißem Wetter durften wir 20 Teilnehmer in der Rhön begrüßen.

Besonders stark war diesmal die Klasse Intermediate vertreten. Hier fanden sich einige Neuankömmlinge und Jungtalente wieder, von denen wir in der nächsten Zeit bestimmt noch einiges hören werden!

Beste Werbung für den Sport konnten wir dabei durch ein Fernsehteam eines Würzburger Lokalsenders machen. Klickt mal rein: http://www.tvtouring.de/mediathek/video/mit-eleganz-und-praezision-deutsche-kunstflug-meisterschaft-in-der-rhoen/

Trotz der Höhenluft und der hochsommerlichen Temperaturen lieferten alle Piloten Flüge auf hohem Niveau ab und zeigten, dass die neuen IMAC-Programme unserer amerikanischen Freunde harmonisch und vorbildgetreu zu fliegen sind.

Die neu eingeführte Unbekannte Pflicht für die Intermediate-Klasse wurde dabei sehr gut aufgenommen. Über die Hälfte der Intermediate-Piloten hatten die Wertung aus der Unbekannten mit in ihre Gesamtwertung genommen.

In der Unlimited-Klasse konnte Alexander Raff den Trend aus der Vorsaison fortsetzen und entschied den Wettbewerb für sich. Ganz knapp dahinter konnte sich Ingo Müller platzieren. Den dritten Platz belegte Alexander von den Benken.

In der Intermediate-Klasse ging es sehr eng zu. Peter Albert, der im benachbarten Motorkunstflug-Referat seine eigentliche Heimat hat, setzte sich knapp vor Joachim Keppler und Matthias Wolf durch. Peter fliegt in seiner Sukhoi von Sebart einen Elektroantrieb, der trotz 35° Celsius keine Überhitzungsprobleme zu verzeichnen schien.

Die Einsteigerklasse Basic konnte auf diesem Wettbewerb leider einen Rückgang bei der Teilnehmerzahl verbuchen – viele Einsteiger von 2016 waren für diese Saison ins Intermediate gewechselt. Da es beim Large Scale Aerobatics bzw. IMAC aber ums Fliegen und den sportlichenWettbewerb geht, nahmen einige Teilnehmer aus dem Intermediate-Bereich die Gelegenheit wahr, auch im Basic mitzufliegen.

Dementsprechend konnte sich der Sieger Niklas Blank knapp vor Darian Milz und Lukas Maurer auf Platz 1 behaupten.

Hier geht es zu den Ergebnislisten: Ergebnisse F3A-X_1 .TW

Zur Technik: Bereits in der zweiten Saison unter IMAC-Regeln macht sich ein schöner Trend bemerkbar: Die Mischung. Von einer kleinen Extreme Flight Extra mit 2 Meter Spannweite bis zu großen 3 Meter Extras, Sukhois und Extras war alles vertreten. Besonders ins Auge fallen dabei die großen und bulligen russischen Maschinen wie die Sukhoi von C-Arf des Spitzenreiters Alexander Raff oder die brandneue Yak-54 von Petr Zak, die von Stefan Buch und Klaus Krumscheid eingesetzt wurde. Letztere sind speziell für den Programmkunstflug optimiert und mit leisen Vierzylinder Motoren der Marke Desert Aircraft bestückt.

Glasfaser, Holz, Karbon und Styropor bilden hier die Grundbaustoffe der verschiedenen Modelle. In allen Klassen sind alle Konzepte erfolgreich gewesen. Dies zeigt, es führen mehrere Wege nach Rom. Ein ARF-Modell kann bei gutem Setup genauso mit den maßgeschneiderten Modellen der Edelschmieden mithalten!

Ende Juni sehen wir uns schon auf der schwäbischen Alb wieder. In Sankt Johann ist man mittlerweile routinierter Gastgeber zahlreicher Kunstflugwettbewerbe wie dem EAC und F3A-X. Wer Interesse hat, einfach vorbeischauen und am besten vorher anmelden und mitfliegen!

Euer F3A-X Organisationsteam